SLCR Lasertechnik und Laserax bündeln ihre Stärken für den Weltmarkt

08. September 2026

Deutsch-kanadische Partnerschaft: Advanced Engineering trifft Produktfamilien

SLCR Lasertechnik, ein deutscher Spezialist für hochentwickelte Systeme zur Laser-Oberflächenbearbeitung, und der kanadische Laser-Spezialist Laserax gehen eine strategische Partnerschaft ein. Gemeinsam decken beide Unternehmen künftig das gesamte Spektrum der Laser-Oberflächenbearbeitung ab – vom standardisierten Seriensystem bis zu hochentwickelten Anlagen für höchste Anforderungen. SLCR übernimmt Anlagenbau, Vertrieb und Service in Europa. Beide Unternehmen arbeiten eng zusammen, agieren aber weiter eigenständig.

Langerwehe (Deutschland) / Québec (Kanada), 8. September 2026 — Ein neues transatlantisches Bündnis: Der kanadische Laser-Spezialist Laserax und die deutsche SLCR Lasertechnik haben eine strategische Partnerschaft geschlossen. Dabei übernimmt Laserax einen Mehrheitsanteil an SLCR und damit die unternehmerische Führung in der neuen Partnerschaft. Beide Unternehmen bleiben selbstständig, und SLCR wird auch weiterhin von Gründer und CEO Olav G. Schulz geführt, nun verstärkt durch den zweiten Geschäftsführer Steffen Neuhaus.

BeidePartner ergänzen sich dabei sehr gut: Das umfangreiche Angebot teilstandardisierter Lasersysteme von Laserax trifft auf die tiefe Prozess- und Entwicklungskompetenz von SLCR für höchste Anforderungen.

Produktfamilien treffen Advanced Engineering

Die beiden Unternehmen fokussieren zwei unterschiedliche Denkweisen des Maschinenbaus, die sich ideal ergänzen. Laserax baut schlüsselfertige Maschinen in bewährten Produktfamilien, die sich schnell in Serienlinien integrieren lassen, bei Bedarf Anpassungen ermöglichen und in großen Stückzahlen zuverlässig laufen. Das SLCR-Portfolio zielt auf Anwendungen, für die es keine Standardlösung gibt – dafür entwickelt SLCR passgenaue Lösungen für die Anforderungen jedes Kunden. Für diese Anlagen stimmt SLCR Optik, Mechanik, Elektrik und Software von Beginn an aufeinander ab. Der eine skaliert die Fertigung, der andere treibt die Entwicklung voran. Genau darin liegt die Logik der Partnerschaft: Kunden erhalten künftig beides aus einer Hand – die schnelle, bewährte Standardlösung dort, wo sie passt, und die hochentwickelte, eigens konstruierte Anlage dort, wo eine Aufgabe sie verlangt.

Starke europäische Basis mit lokalem Team

Der Zusammenschluss verschafft der Gruppe eine feste Präsenz in Europa. SLCR steuert von Langerwehe aus den Anlagenbau, den Vertrieb und den Service für den europäischen Markt. Laserax bietet beide Lösungskonzepte vor allem im nordamerikanischen Markt an. So entsteht ein Netzwerk, das globale Reichweite mit starken lokalen Teams verbindet – nach dem Grundsatz „think global, act local“.

Für europäische Kunden bedeutet das kurze Wege mit erfahrenen Ansprechpartnern vor Ort, schnellen Service und einen deutschen Standort mit gewachsener Entwicklungskompetenz. Gerade in der Oberflächenbearbeitung, in der ein hoher Servicestandard über die Zufriedenheit der Kunden entscheidet, ist diese Nähe ein handfester Vorteil. Im Gegenzug erhält SLCR Zugang zum internationalen Vertriebs- und Support-Netz von Laserax und kann seine Technologie erstmals in großem Maßstab auf den Weltmarkt bringen.

Nicolas Otis, Managing Director von Laserax GmbH, arbeitet eng mit dem Team in Deutschland zusammen. Seine Aufgabe ist es, den Austausch von Know-how zu beschleunigen und die Zusammenarbeit beider Häuser rasch mit Leben zu füllen – nicht, zusätzliche Führungsebenen aufzubauen.

„Rückenwind und neue Möglichkeiten“

„Diese Partnerschaft öffnet ein neues Kapitel für SLCR“, sagt Olav G. Schulz, Gründer und CEO der SLCR Lasertechnik GmbH. „Sie vereint zwei starke, sich ergänzende Unternehmen. Gemeinsam bieten wir erstklassige Lösungen für die Laser-Oberflächenbehandlung – mit globaler Reichweite und starken lokalen Teams in Europa und Nordamerika. Für unser Team in Langerwehe bedeutet das Rückenwind und neue Möglichkeiten.“

„Unsere Kunden profitieren stark von dieser Partnerschaft“, sagt Xavier Godmaire, CEO und Mitgründer von Laserax. „Wir verbinden das globale Vertriebsnetz und die Anwendungskompetenz von Laserax mit der einzigartigen Prozess- und Entwicklungskompetenz von SLCR. So erhalten unsere Kunden sofort Zugang zu neuen Produkten und Anwendungen – und wir bündeln die Entwicklungskraft, um Laserprozesse mit Physical AI intelligenter zu machen. Gleichzeitig gewinnen wir mit SLCR ein starkes europäisches Team und Fertigungskapazitäten in Deutschland, einem wichtigen Markt mitten in Europa, den wir künftig als lokaler Partner bedienen.“

Unterstützung aus der Politik

Auch in der kanadischen Politik begrüßt man diese neue Partnerschaft. „Deutschland ist Kanadas größter Handelspartner in der EU, und diese Partnerschaft zeigt, was diese Beziehung leisten kann“, sagt Maninder Sidhu, Minister für internationalen Handel von Kanada. „Laserax ist ein Unternehmen aus Québec, das weltweit erfolgreich ist – und nun bündelt es seine Kräfte mit SLCR, einem etablierten deutschen Akteur in den Branchen Automotive, Energie und Verteidigung. Über diese Partnerschaft können beide Unternehmen in weitere Märkte expandieren und gut bezahlte Arbeitsplätze bei uns im Land schaffen.“

Bild: © European Union, 2026, CC BY 4.0 <https://creativecommons.org/licenses/by/4.0>, via Wikimedia Commons / Hintergrund KI generiert 

Ein Markt, der aus gutem Grund wächst

Die Laser-Oberflächenbearbeitung wächst weltweit, weil sie ohne Chemie oder andere zusätzliche Betriebsmittel auskommt. Das senkt den CO-Fußabdruck der Anwender, reduziert die laufenden Kosten und hilft, immer strengere Umweltauflagen zu erfüllen. Dadurch wird das Verfahren für Unternehmen aus immer mehr Branchen interessant.

Beide Partner sind bereits stark in der Automobilindustrie verankert, besonders in der E-Mobilität. Hinzu kommen der Energiesektor, die wachsende Verteidigungsindustrie sowie die Elektronikbranche. Mit dem gemeinsamen Portfolio können beide Unternehmen die Kundenanforderungen über all diese Märkte hinweg besser bedienen.

Kräfte bündeln

Anspruchsvolle Laseranlagen will man in Zukunft für den Weltmarkt gemeinsam entwickeln

Die kombinierten Fähigkeiten passen zudem zu einem der wichtigsten Trends: Physical AI – also künstliche Intelligenz, die physische Maschinen steuert. Gemeinsam bündeln SLCR und Laserax ihre Entwicklungskraft, um Laserprozesse in diese Richtung weiterzudenken – ein Feld, das mit den steigenden Investitionen in Luftfahrt und Verteidigung weiter an Bedeutung gewinnt.

 

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Das neue Management-Team
v.l.n.r.: David Schiffer, Steffen Neuhaus (beide SLCR), Xavier Godmaire (Laserax), Olav G. Schulz (SLCR) und Nicolas Otis (Laserax)